Warum reicht ein Backup nicht?
Viele Unternehmen machen Backups – aber nur eines. Das Problem: Wenn das Backup auf derselben Festplatte liegt wie die Originaldaten, hilft es bei einem Festplattenausfall nicht. Wenn es im selben Büro steht, hilft es beim Feuer nicht. Wenn es dauernd verbunden ist, hilft es bei Ransomware nicht.
Die 3-2-1-Regel
Diese Regel ist der Industriestandard für zuverlässige Datensicherung:
- 3 Kopien deiner Daten (Original + 2 Backups)
- 2 verschiedene Medien (z.B. Festplatte + Cloud)
- 1 Kopie außerhalb des Büros (offsite – z.B. Cloud oder externes Rechenzentrum)
Damit bist du gegen Festplattenausfall, Bürobrand, Diebstahl und Ransomware gleichzeitig geschützt.
Wie oft soll ich Backups machen?
Das hängt davon ab, wie viel Datenverlust du dir leisten kannst:
- Täglich: Für die meisten kleinen Unternehmen ausreichend
- Stündlich: Für Datenbanken und kritische Systeme sinnvoll
- Wöchentlich: Zu selten für aktiv genutzte Daten
Backups testen – der oft vergessene Schritt
Ein Backup das nicht wiederherstellbar ist, ist kein Backup. Mindestens einmal pro Quartal solltest du testen ob du deine Daten aus dem Backup tatsächlich zurückspielen kannst. Viele stellen erst im Ernstfall fest dass das Backup korrupt oder unvollständig ist.
Was backupt werden sollte
- Dokumente und Dateien (Verträge, Rechnungen, Fotos)
- Datenbanken (Kundendaten, Bestellungen)
- E-Mails (falls lokal gespeichert)
- Website und Server-Konfigurationen
Fazit
Backup ist keine Option – es ist Pflicht. Mit der 3-2-1-Regel seid ihr gegen die häufigsten Datenverlust-Szenarien gewappnet. Bei unserer Server-Einrichtung implementieren wir automatische Backup-Strategien die im Hintergrund laufen – ohne dass ihr daran denken müsst.